Waldjugendspiele

Kurzer Überblick über das Projekt

Am 20.09.2019 haben sich die vierten Klassen aus Rüthen und die Klasse 3/4 aus Kallenhardt mit dem Bus auf den Weg zu den Waldjugendspielen in Möhnesee-Günne gemacht.

Bei einem ca. dreistündigen Aufenthalt im Wald haben die Kinder viel gelernt und erlebt. In Kleingruppen waren sie als Forscher unterwegs. An den verschiedenen Stationen wurden die Sinne der Kinder auf unterschiedliche Art und Weise angeregt und der Wald so unter die Lupe genommen.

Gleich zu Anfang standen die Pflanzen des Waldes im Mittelpunkt der Entdeckungen. Dabei sollten die Kinder zuordnen, welche Blätter und Früchte zu welcher Baumart gehören. Außerdem sollten im weiteren Verlauf des Vormittags unter anderem die Höhe und das Alter verschiedener Bäume geschätzt werden. Dafür bekamen die Kinder Baumscheiben und sollten die Jahresringe des Baumes zählen. Auch der Tastsinn wurde aktiviert, indem an Fühlkästen erraten werden musste, welche Gegenstände aus dem Wald sich darin befanden. Besonders interessant war auch eine „zweispitzige“ Fichte, deren Spitze vor Jahren durch nassen Schnee abgebrochen ist, sodass sich dann zwei Spitzen gebildet haben. Ebenfalls spannend war die Station zur Douglasie. Sie kommt ursprünglich aus Nordamerika und bringt beim Zerreiben der Nadeln einen erfrischenden Duft mit sich, der an Weihnachten und Zitronen/Orangen erinnert.

Neben der Pflanzenwelt wurde natürlich auch die Tierwelt genauestens erkundet. In Sand gedrückte Spuren verschiedener Tiere wurden hier von den Kindern mit den Abbildungen in ihrem Wald-Forscherheft verglichen und die Tiere benannt. Auch Jagdhunde sowie deren Eigenschaften und Aufgaben wurden im weiteren Verlauf der Walderkundung zum Thema, sodass keine Frage offenblieb.

Die Ohren spitzen mussten die Kinder natürlich auch. Eine Minute der Stille im Wald lauschen war an einer Station gefragt. Interessant, wie viele Geräusche rund um den Wald man in dieser Minute wahrnimmt!

Kurz vor dem Zieleinlauf erwartete die Kinder die rollende Waldschule, an der ausgestopfte Tiere betrachtet und beschrieben wurden. Hier galt es, nähere Informationen über die Tiere kennen zu lernen. Ein Highlight zum Schluss war die leckere Wildwurst, die alle Kinder probieren durften.

Mit tollen Urkunden, vielen neuen Eindrücken und ganz viel Zufriedenheit im Gepäck konnten alle nach einer Pause auf dem Spielplatz die Heimreise antreten und sowohl zu Hause als auch am nächsten Schulalltag noch viel von den Waldjugendspielen erzählen.

Ziele

Die SuS sollen im Klassenverband, aufgeteilt in Kleingruppen, ohne Wettkampfcharakter an unterschiedlichen Stationen Entdeckungen rund um den Lebensraum Wald machen und diesen mit allen Sinnen erforschen und wahrnehmen. Sie setzen sich handelnd mit dem wichtigen Lebensraum auseinander und verstehen, wie wichtig der Wald für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen ist. Jeder Einzelne soll sich so immer mehr als Teil seiner Umwelt sehen.

Ein Beitrag der Kinder

Die Klassen 4a, 4b und 3/4 k sind zusammen zum Liz (Landschaftsinformationszentrum) gefahren und haben dort die Waldjugendspiele (WJS) gestartet. An einer Station mussten wir mit Fichtenzapfen durch Kränze werfen. An einer anderen Station mussten wir einen Baum erkennen und zu dieser Baumart eine Frage beantworten. Ein Höhepunkt für uns war eine Frühstückspause an einem sonnigen Platz. Dort haben wir uns alle ausgeruht und entspannt.

Die Waldjugendspiele waren toll!

(Zoe und Maya, 4a)

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