Ausflug ins Bibertal

 Kurzer Überblick über das Projekt

Am 8.5.2019 haben die zweiten Klassen der Nikolausschule eine Wanderung in das Bibertal unternommen.

Nach einem Frühstück im Waldschiff erhielten sie von Ranger Klaus-Dieter Hötte Informationen zu den heimischen Tieren und Pflanzen und konnten durch abwechslungsreiche Spiele eigenständig den Wald und seine Besonderheiten entdecken. Nachdem Herr Hötte zunächst erklärt hat, wie das Bibertal eigentlich zu seinem Namen kommt, durften die Kinder beim Spiel „Pfusch im Busch“ im Wald Dinge suchen, die dort nicht hingehörten. Dabei fanden sie zum Beispiel Möhren, ein Kuscheltier oder eine Banane.

An einem dicken Baumstamm lernten die Kinder außerdem das so genannte „Waldtelefon“ kennen. Dabei durften sie ihr Ohr an den Stamm legen, Ranger Hötte klopfte gegen das Holz und der Schall drang sogar bis zum Ende des dicken Baumstamms durch. Dieses Kommunikationsmittel benutzen zum Beispiel die Eichhörnchen.

Bei einem Quiz über den Specht mussten die Kinder dann verschiedene Fragen beantworten und konnten dabei ihr Wissen unter Beweis stellen. Im Sachunterricht wurden im Vorfeld bereits die heimischen Waldtiere thematisiert.
Im weiteren Verlauf der Führung durch den Wald schauten sich die Zweitklässler dann einen abgestorbenen Baum an und lernten in dem Zusammenhang den größten Baummörder, einen riesigen Pilz, kennen.

Zum Abschluss konnten die Kinder dann noch ihre Kräfte beim Weitsprung im Wald messen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Informationen fuhren die Kinder am Ende des Tages mit ihren Eltern wieder zurück nach Hause.

Ziele:

Die Schülerinnen und Schüler sollen die heimische Natur und das Ökosystem Wald kennenlernen. Durch die Verbindung von theoretischem Wissen und der praktischen Auseinandersetzung werden ihre Vorstellung und ihr Wissen über die Natur mit ihrer

Pflanzenwelt und ihren Lebewesen erweitert. Durch den eigenen Besuch im Wald und das Kennenlernen seiner Besonderheiten sollen die Kinder einen verantwortungsbewussten Umgang mit Pflanzen und Tieren erlernen. Die Kinder sollen außerdem für die Schönheiten der Natur und des Lebensraums Wald sensibilisiert werden und das Rüthener Bibertal und den Naturpark Arnsberger Wald mit seiner Vielzahl an Möglichkeiten als einen attraktiven Ort für die Freizeitgestaltung kennenlernen.

Beiträge der Kinder

Am Mittwoch, den 8. Mai waren wir im Bibertal. Wir sind dorthin gelaufen. Als erstes haben wir Herrn Hötte kennengelernt. Während wir gefrühstückt habe, hat er uns etwas über seinen Hund Kajus und über seine Rasse erzählt. Danach haben wir ein Spiel namens „Pfusch im Busch“ gespielt. Dann sind wir zur Riesenspinne gelaufen.

Tudor, 2a

Wir, die Klassen 2a und 2b waren am Mittwoch, den 8. Mai im Bibertal. Herr Hötte hat uns viele Sachen gezeigt, zum Beispiel das Baumtelefon oder etwas über Tiere. Wir haben auch ein Suchspiel gespielt. Wir haben Sachen gesucht, die nicht in den Wald gehören, wie eine Zitrone oder ein Teddy. Das war schön. Am Ende hat Herr Hötte uns alles gezeigt und Kajus, sein Hund, hat sogar eine Möhre gefressen. Das war ein toller Ausflug ins Bibertal.

Selma, 2a

Als erstes haben wir auf Herrn Hötte gewartet. Als er da war, ging es los. Als erstes haben wir ein Suchspiel gemacht. Dann hat er uns den größten Baummörder der Welt gezeigt und er hat erzählt, wie man sich verhalten muss, wenn eine Herde Wildschweine angelaufen kommt. Und er hat erklärt, dass ein Wolf bis zu 150 km am Tag laufen kann. Ranger Hötte war sehr nett. Es hat viel Spaß gemacht. 

Paula, 2a

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