Besuch im LIZ am Möhnesee

Kurzer Überblick über das Projekt

Am 03.07.2019 sind die dritten Schuljahre aus Rüthen als Abschluss des Schuljahres gemeinsam mit dem Bus zum Landschaftsinformationszentrum Wald und Wasser (kurz: Liz) nach Möhnesee-Günne gefahren. Die Fahrtkosten des Busses wurden von der NRW-Stiftung im Rahmen der NRW-Touren übernommen. Folgende Programme wurden dafür im Vorhinein von den Kindern ausgewählt:

3a: „Als Naturforscher unterwegs“

Trockenes Laub raschelt unter den Füßen, in der Luft liegt der Geruch von moderigem Holz, in der Nähe ruft ein Vogel. Ausgestattet mit den Entdeckerwesten des Naturparks Arnsberger Wald gehen die Kinder hier auf Naturerkundung. Alles was sie dazu brauchen befindet sich in den Westentaschen: z. B. Becherlupe, Kompass, Handlupe, Pinzette und Vieles mehr. Im Vordergrund der Naturforscheraktion steht das selbständige Forschen und Entdecken.

3b: „Unterwegs wie die Indianer“

Nach einer Einführung im Liz verwandeln sich die Bleichgesichter in Indianer, die auf leisen Sohlen durch den Wald pirschen. Dabei lernen sie spielerisch die Besonderheiten des Waldes und die nachhaltige Lebensweise von Naturvölkern kennen.

(Quelle: Landschaftsinformationszentrum Wald und Wasser Möhnesee e.V. (2010-2019): https://www.liz.de/angebote-fuer-gruppen/category/grundschule [03.07.2019])

Mit vielen neuen Eindrücken und Informationen machten sich die Klassen anschließend wieder auf den Weg zur Schule und konnten hier noch viel von dem gemeinsamen Tag und den Entdeckungen erzählen. Dafür durften die Kinder sogar einige ihrer Fundstücke aus dem Wald, wie beispielsweise von Eichhörnchen abgeknabberte Kiefernzapfen, mit nach Hause nehmen, um sie dort zu zeigen.

Ziele

Die SuS sollen ihr Wissen über unsere Landschaft und Natur im Naturpark Arnsberger Wald vertiefen. Dabei geht es um ein Lernen und Erfahren mit allen Sinnen. Die Kinder sollen sich als Teil und Gestalter ihrer Umwelt begreifen und sich mit einzelnen Aspekten des Lernumfeldes Natur handelnd auseinandersetzen. Außerdem sollen sie lernen, die Natur und andere Völker besser kennenzulernen und zu verstehen, um dadurch bewusster im Umgang mit ihnen zu werden.

 

Ein Beitrag der Kinder

Der Ausflug zum Liz

Wir sind mit dem Bus zum Liz gefahren. Dann haben wir einen Zwischenstopp gemacht. Da haben wir was von unserem Frühstück gegessen. Danach sind wir wieder in den Bus gestiegen und weitergefahren. Als der Bus uns rausgelassen hat, mussten wir noch ein bisschen laufen, dann sind wir angekommen. Nun mussten wir noch warten, bis unser Gruppenführer kam. Danach haben wir ausgestopfte Tiere gesucht. Als wir die Tiere gefunden haben, hat Peter, unser Gruppenführer, uns noch was über die ausgestopften Tiere (Marder, Eichhörnchen und Baumfalke) erzählt. Nun haben wir ein Baumratespiel gespielt. In dem Spiel haben wir Zweierteams gebildet, einer von den zweien hat eine Maske aufbekommen. Das andere Kind hat das Kind mit der Maske zu einem Baum geführt. Das Kind musste den Baum abtasten. Danach wurde es von dem anderen wieder zurückgeführt. Dann durfte das Kind die Maske wieder abnehmen. Nun musste das Kind den Baum wiederfinden. Danach wurde gewechselt. Als alle fertig waren, sollten wir Tiere im Wald finden. Zwei Gruppen haben sogar einen Bergmolch gefunden. Nach der Suche hat Peter uns verschiedene Dinge gezeigt, die sollten wir dann im Wald suchen. Als alle fertig waren, sind wir noch auf einen Spielplatz gegangen. Dann sind wir zurückgelaufen zu der Bushaltestelle. Nun sind wir wieder zur Schule gefahren. Der Ausflug hat mir gut gefallen!

(von Merle, Klasse 3a)

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